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Fußballturnier unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge am Mittwoch, dem 1. Juni 2016 von 9.30 bis 13.00

Hiermit kündigen wir eine neue Veranstaltung an.

Sechs Mannschaften von Willkommensklassen aus vier Unterkünften bzw. Schulen spielen gegeneinander in zwei Gruppen. Der Sieger bekommt einen Willkommenswanderpokal.

Ort: Das Turnier findet auf dem Fußballplatz hinter dem Haus Conradshöhe am Falkenplatz in Konradshöhe statt. Bus 222 in Richtung Tegelort.

Datum: 1. Juni 2016

Uhrzeit: 09:30 Uhr bis 13:00 Uhr

Sie sind herzlich willkommen, die Jugendlichen anzufeuern.

Vortrag anhand von Photographien „Leben im (Bürger)Kriegsgebiet am Bsp. Südsudan”

Heute kündigen wir einen Vortrag anhand von Photographien „Leben im (Bürger)Kriegsgebiet am Bsp. Südsudan” an.

Der Dokumentarfotograf Matthias Steinbach hat u.a. im Auftrag von MSF Frankreich und Spanien („Ärzte ohne Grenzen“) in Afrika Einrichtungen von MSF sowie des UNHCR in Afrika besucht und die Entwicklung eines Landes genauer verfolgt: Der Südsudan, die jüngste Nation der Welt (Unabhängigkeit seit 2011), gilt als eines der unsichersten Gebiete der Welt. Beinahe 50 Jahre Bürgerkrieg machen den Sudan (und damit auch den Südsudan) zum afrikanischen Land mit dem durchgängig längsten Bürgerkrieg der Welt. Im Dezember 2013 entflammte ein neuer Bürgerkrieg im Südsudan. Sieben geplante Friedensabkommen wurden seitdem gebrochen. Von den 11 Millionen Einwohnern befinden sich 2 Millionen auf der Flucht. Nach UN-Angaben wurden alleine im Jahre 2014 zwischen 50.000 und 100.000 Menschen getötet. Unzählige Kriegsverbrechen fand und finden dort statt. Das Land schafft es jedoch kaum in die internationalen Schlagzeilen. Er bleibt in seiner Größenordnung ein einzigartig unterrepräsentierter Konflikt.

Matthias Steinbachs Vortrag wird sich mit den Krisenregionen und den Herausforderungen der medizinischen Hilfe vor Ort auseinandersetzen und auch Einblick in die Situation in den UNHCR-Lagern (Uganda) geben. Er wird zudem über ein Projekt (Krankenhaus) berichten, welches zwar nicht direkt im aktiven Konfliktgebiet im Südsudan liegt, aber deutlich zeigt, welch fatale Folgen Krieg für die Infrastruktur, die medizinische Versorgung und daher direkt für das Leben von Menschen in anderen Gebieten im Südsudan hat.

Ort: Aula des Humboldt-Gymnasiums (Hatzfeldallee 2-4)

Datum: 30.05.2016

Uhrzeit: 19 Uhr

Empfohlen ab: Klasse 10

Schulung: Wohnungssuche für geflüchtete und asylsuchende Menschen

Hiermit kündigen wir eine neue Veranstaltung an. Hierbei handelt es sich um eine Schulung für Wohungssuche für geflüchtete und asylsuchende Menschen (wie funktioniert das und wie kann ich helfen (Patenschaft übernehmen)).

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Für weitere Informationen besuchen Sie bitte die Seite des Events.

Eröffnung der Ausstellung HEIMAT-LOS

Eröffnung der Ausstellung HEIMAT-LOS

In der Aula des Tegeler Humboldt- Gymnasium Berlin wurde am Abend des vergangenen Donnerstags die Ausstellung mit dem Titel "HEIMAT-LOS" feierlich eröffnet.

Die Ausstellung beinhaltet Bilder und Informationen über Einzelschicksale von Geflüchteten aus Berlin (1945) und Aleppo (2016). Sie zeigt auf, dass Krieg und Vertreibung unabhängig von Ort und Zeit immer die gleichen schrecklichen Folgen produziert. Die Ausstellung soll auch auf die prekäre Situation der aktuell auf der Flucht befindlichen Menschen aufmerksam machen und seine Betrachter dazu animieren, im Sinne einer offenen Willkommenskultur aktiv zu werden. Wir danken allen Beteiligten Helfern für das großartige Projekt.

Weitere Informationen können Sie auf der Seite des Projektes erhalten.

Ausstellungseröffnung von "HEIMAT-LOS"

Hiermit wollen wir Sie auf die morgige Ausstellungseröffnung von "HEIMAT-LOS" hinweisen.

Flucht ist derzeit ein allgegenwärtiges Thema. Aber sind Menschen nicht schon immer geflüchtet – vor Krieg, Verfolgung und Katastrophen? Und sind die persönlichen Schicksale, die hinter jeder einzelnen Fluchtgeschichte stehen, uns nicht näher, als wir glauben? Kennen viele von uns nicht Fluchtgeschichten aus dem eigenen Familien- und Bekanntenkreis? Die Ausstellung »Heimat -Los – Menschen auf der Flucht« stellt acht Menschen und ihre Schicksale vor, die um 1945 und heute nach Berlin gekommen sind. Fotos, Lebenswege und Zitate zeigen, dass Flucht und die Suche nach Schutz ein fester Bestandteil unserer allgemeinen und oft auch persönlichen Geschichte sind. Von Mai bis September wird die Ausstellung an mehr als 15 Orten in Reinickendorf gezeigt. Unterstützt wird das Projekt als Schirmherrin von der bekannten Schauspielerin Petra Zieser (»Linie 1«). Ein besonderer Dank gilt Dorothea Bühring, Nawid A., Ruth Winkelmann, Norbert Leipe, Ivana Wahren, Omar Kalaa, Christine Oesten und Ali Abdi Ige für ihre Offenheit und Mitwirkung!


Umsetzung:

› Jeder der geflüchteten Menschen wird mit Texten und Zitaten über Person, Herkunftsland, Fluchtgründe, Flucht und das Ankommen in Berlin sowie mit einem großformatigen, eindrücklichen Porträtfoto vorgestellt. Hinzu kommen Fotos von der Flucht, aus dem neuen Lebenskontext, von der Familie oder aus der Heimat.

› Gezeigt werden die Texte und Fotos auf den Außenseiten von vier quaderförmigen, in sich verdrehbaren Ausstellungsstelen, die frei an den Ausstellungsorten aufgestellt werden können.

› Die Ausstellungsbesucher sind eingeladen, selbst aktiv zu werden, an den Stelen zu drehen und zu sehen, was für neue Kombinationen sich ergeben, wenn sie die Fotos der einen mit den Texten einer anderen Person vermischen.

› Zudem werden zwei großformatige Fotos – ausgebombtes Berlin, 1945 und ausgebombtes Aleppo, 2015 – als Rahmung der Ausstellung aufgestellt. › Des Weiteren wird es eine Infosäule mit erläuterndem Text- und Bildmaterial geben.

› Das Material wird in dreifacher Ausführung hergestellt, damit die Ausstellung an drei Orten gleichzeitig gezeigt werden kann.

 

Ort Aula des Humboldt-Gymnasiums, Hatzfeldtallee 2–4, 13509 Berlin-Tegel
 
Zeit 12.05.2016 - 18 Uhr