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Vortrag anhand von Photographien „Leben im (Bürger)Kriegsgebiet am Bsp. Südsudan”

Heute kündigen wir einen Vortrag anhand von Photographien „Leben im (Bürger)Kriegsgebiet am Bsp. Südsudan” an.

Der Dokumentarfotograf Matthias Steinbach hat u.a. im Auftrag von MSF Frankreich und Spanien („Ärzte ohne Grenzen“) in Afrika Einrichtungen von MSF sowie des UNHCR in Afrika besucht und die Entwicklung eines Landes genauer verfolgt: Der Südsudan, die jüngste Nation der Welt (Unabhängigkeit seit 2011), gilt als eines der unsichersten Gebiete der Welt. Beinahe 50 Jahre Bürgerkrieg machen den Sudan (und damit auch den Südsudan) zum afrikanischen Land mit dem durchgängig längsten Bürgerkrieg der Welt. Im Dezember 2013 entflammte ein neuer Bürgerkrieg im Südsudan. Sieben geplante Friedensabkommen wurden seitdem gebrochen. Von den 11 Millionen Einwohnern befinden sich 2 Millionen auf der Flucht. Nach UN-Angaben wurden alleine im Jahre 2014 zwischen 50.000 und 100.000 Menschen getötet. Unzählige Kriegsverbrechen fand und finden dort statt. Das Land schafft es jedoch kaum in die internationalen Schlagzeilen. Er bleibt in seiner Größenordnung ein einzigartig unterrepräsentierter Konflikt.

Matthias Steinbachs Vortrag wird sich mit den Krisenregionen und den Herausforderungen der medizinischen Hilfe vor Ort auseinandersetzen und auch Einblick in die Situation in den UNHCR-Lagern (Uganda) geben. Er wird zudem über ein Projekt (Krankenhaus) berichten, welches zwar nicht direkt im aktiven Konfliktgebiet im Südsudan liegt, aber deutlich zeigt, welch fatale Folgen Krieg für die Infrastruktur, die medizinische Versorgung und daher direkt für das Leben von Menschen in anderen Gebieten im Südsudan hat.

Ort: Aula des Humboldt-Gymnasiums (Hatzfeldallee 2-4)

Datum: 30.05.2016

Uhrzeit: 19 Uhr

Empfohlen ab: Klasse 10

Schulung: Wohnungssuche für geflüchtete und asylsuchende Menschen

Hiermit kündigen wir eine neue Veranstaltung an. Hierbei handelt es sich um eine Schulung für Wohungssuche für geflüchtete und asylsuchende Menschen (wie funktioniert das und wie kann ich helfen (Patenschaft übernehmen)).

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Für weitere Informationen besuchen Sie bitte die Seite des Events.

Eröffnung der Ausstellung HEIMAT-LOS

Eröffnung der Ausstellung HEIMAT-LOS

In der Aula des Tegeler Humboldt- Gymnasium Berlin wurde am Abend des vergangenen Donnerstags die Ausstellung mit dem Titel "HEIMAT-LOS" feierlich eröffnet.

Die Ausstellung beinhaltet Bilder und Informationen über Einzelschicksale von Geflüchteten aus Berlin (1945) und Aleppo (2016). Sie zeigt auf, dass Krieg und Vertreibung unabhängig von Ort und Zeit immer die gleichen schrecklichen Folgen produziert. Die Ausstellung soll auch auf die prekäre Situation der aktuell auf der Flucht befindlichen Menschen aufmerksam machen und seine Betrachter dazu animieren, im Sinne einer offenen Willkommenskultur aktiv zu werden. Wir danken allen Beteiligten Helfern für das großartige Projekt.

Weitere Informationen können Sie auf der Seite des Projektes erhalten.

Ausstellungseröffnung von "HEIMAT-LOS"

Hiermit wollen wir Sie auf die morgige Ausstellungseröffnung von "HEIMAT-LOS" hinweisen.

Flucht ist derzeit ein allgegenwärtiges Thema. Aber sind Menschen nicht schon immer geflüchtet – vor Krieg, Verfolgung und Katastrophen? Und sind die persönlichen Schicksale, die hinter jeder einzelnen Fluchtgeschichte stehen, uns nicht näher, als wir glauben? Kennen viele von uns nicht Fluchtgeschichten aus dem eigenen Familien- und Bekanntenkreis? Die Ausstellung »Heimat -Los – Menschen auf der Flucht« stellt acht Menschen und ihre Schicksale vor, die um 1945 und heute nach Berlin gekommen sind. Fotos, Lebenswege und Zitate zeigen, dass Flucht und die Suche nach Schutz ein fester Bestandteil unserer allgemeinen und oft auch persönlichen Geschichte sind. Von Mai bis September wird die Ausstellung an mehr als 15 Orten in Reinickendorf gezeigt. Unterstützt wird das Projekt als Schirmherrin von der bekannten Schauspielerin Petra Zieser (»Linie 1«). Ein besonderer Dank gilt Dorothea Bühring, Nawid A., Ruth Winkelmann, Norbert Leipe, Ivana Wahren, Omar Kalaa, Christine Oesten und Ali Abdi Ige für ihre Offenheit und Mitwirkung!


Umsetzung:

› Jeder der geflüchteten Menschen wird mit Texten und Zitaten über Person, Herkunftsland, Fluchtgründe, Flucht und das Ankommen in Berlin sowie mit einem großformatigen, eindrücklichen Porträtfoto vorgestellt. Hinzu kommen Fotos von der Flucht, aus dem neuen Lebenskontext, von der Familie oder aus der Heimat.

› Gezeigt werden die Texte und Fotos auf den Außenseiten von vier quaderförmigen, in sich verdrehbaren Ausstellungsstelen, die frei an den Ausstellungsorten aufgestellt werden können.

› Die Ausstellungsbesucher sind eingeladen, selbst aktiv zu werden, an den Stelen zu drehen und zu sehen, was für neue Kombinationen sich ergeben, wenn sie die Fotos der einen mit den Texten einer anderen Person vermischen.

› Zudem werden zwei großformatige Fotos – ausgebombtes Berlin, 1945 und ausgebombtes Aleppo, 2015 – als Rahmung der Ausstellung aufgestellt. › Des Weiteren wird es eine Infosäule mit erläuterndem Text- und Bildmaterial geben.

› Das Material wird in dreifacher Ausführung hergestellt, damit die Ausstellung an drei Orten gleichzeitig gezeigt werden kann.

 

Ort Aula des Humboldt-Gymnasiums, Hatzfeldtallee 2–4, 13509 Berlin-Tegel
 
Zeit 12.05.2016 - 18 Uhr

Fußballturnier gegen Ausländerfeindlichkeit

Bildquelle: dfb (2016)

 

Hiermit möchten wir Euch zu folgender Veranstaltung einladen:

Nicht im Abseits stehen - N.i.A.S.
Fußballturnier gegen Ausländerfeindlichkeit
Donnerstag, 05. Mai 2016 ab 11.00 Uhr
SC Borsigwalde 1910, Tietzstraße 33-41, Borsigwalde

"Nicht im Abseits stehen“, kurz N.i.A.s. heißt das Integrationsprojekt, in dessen Rahmen ein Fußballturnier in Borsigwalde stattfindet. Mit dem Integrationsprojekt der Polizeidirektion 1 wird mit Unterstützung des Bezirks Reinickendorf, der weiteren fünf Polizeidirektionen Berlins, dem Flüchtlingsnetzwerk Willkommen in Reiniockendorf sowie der Volker-Reitz-Stiftung und des SC Borsigwalde das Fußballturnier gegen Ausländerfeindlichkeit am 5. Mai 2016 ab 11.00 Uhr auf dem Sportplatz in der Tietzstraße 33-41 in Borsigwalde ausgetragen.

Mit dem Turnier soll den aktiv teilnehmenden Flüchtlingskindern ein nachhaltig positiv wirkendes Angebot unterbreitet werden, indem sie die Offenheit unserer Gesellschaft und im Besonderen der staatlichen Einrichtungen erleben können. Berlin ist eine Stadt mit einer multikulturellen Gesellschaft, die weiter wächst und vielfältiger wird. Sport fördert spielerisch die Integration, indem durch Interaktion das gegenseitige Verständnis und das Miteinander gefördert und Sprachbarrieren überwunden werden. An dem Turnier nehmen jeweils zwei Mannschaften aus verschiedenen Flüchtlingsunterkünften der Bezirke teil.

Die rund 120 Kinder im Alter von neun bis elf Jahren spielen an dem Tag um den N.i.A.s.-Pokal. Der Eintritt ist frei, interessierte Zuschauerinnen und Zuschauer sind herzlich willkommen. Seit 2013 trainieren Kolleginnen und Kollegen des Arbeitsgebiets Interkulturelle Aufgaben (AGIA) der Polizeidirektion 1 in Kooperation mit dem Bezirk Reinickendorf und dem SC Borsigwalde regelmäßig mit Kindern, die in Reinickendorfer und Pankower Unterkünften Zuflucht gefunden haben.

Beim gemeinsamen Training können die Kinder durch den persönlichen Kontakt Vorbehalte gegenüber der Polizei ab- und Vertrauen aufbauen. Langfristiges Ziel von N.i.A.s. ist es, die Kinder an ortsansässige Vereine zu vermitteln und somit einen Beitrag für die Integration in unsere Gesellschaft zu leisten. Dies wurde in den vergangenen Jahren schon in vielen Fällen erfolgreich umgesetzt.

Zur Eröffnung des Turniers um 10.30 Uhr haben sich der Senator für Inneres und Sport, Frank Henkel, sowie der Polizeipräsident Klaus Kandt angekündigt. Weitere Vertreter aus Politik und Sport haben ebenfalls zugesagt. Unter anderem wird der ehemalige Fußballprofi und DFB-Botschafter für Integration, Vielfalt und Gewaltprävention Jimmy Hartwig anwesend sein.