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Eröffnung der Women`s Area – ein gemeinsames Projekt von Frauen für Frauen!

Es ist soweit, die Women’s Area auf dem ehemaligen Gelände der Karl-Bonhoeffer-Klinik wird offiziell eröffnet. Das Projekt wurde gemeinsam mit geflüchteten Frauen, der Reinickendorfer Gleichstellungsbeauftragten, dem Integrationsbeauftragten, der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen, sowie dem Betreiber der Einrichtung der Prisod GmbH entwickelt. Die Durchführung und fachliche Anleitung der Frauen hat der Verein BAUFACHFRAU mit Unterstützung des Netzwerkes „Willkommen in Reinickendorf, übernommen.
„Ich freue mich sehr und danke allen Beteiligten, insbesondere den engagierten Frauen aus der Flüchtlingseinrichtung und den Sponsoren (u.a. Stiftung Pfefferwerk), dass wir das Projekt Women‘s Area eröffnen können. Egal welcher Herkunft, Religion und Hautfarbe, mit und ohne Fluchthintergrund, es ist ein Ort der Begegnung und des Austauschs entstanden, der nach den Wünschen der Frauen entstanden ist. Insbesondere für Frauen mit Fluchterfahrung, deren momentaner Lebensmittelpunkt die Gemeinschaftsunterkunft ist, soll dieser Raum Rückzugs- und Schutzmöglichkeiten bieten, aber auch neue Erfahrungsmöglichkeiten eröffnen“, so der Bezirksstadtrat für Wirtschaft, Gesundheit, Integration und Soziales, Uwe Brockhausen.

Diese Pressemitteilung finden Sie auch im Internet in der Rubrik Presse
Eine Pressekonferenz und die Eröffnung finden
am 30.11.2016
um 14 Uhr
in der Oranienburger Str. 285, 13437 Berlin - Haus 24 statt.


Sie sind herzlich eingeladen.

Christbaum mit Lichtern von Flüchtlingen in Reinickendorf

Ein Christbaum mit 300 von Geflüchteten und Reinickendorfer Bürgerinnen und Bürgern gestalteten Lichtern erstrahlt ab dem ersten Advent auf dem Gelände der evangelischen Hoffnungskirchengemeinde in Neu-Tegel.

Der Baum mit den Laternen, der für ein friedliches Zusammenleben steht, ist ein leuchtendes Symbol für Vielfalt und Gemeinschaft. Das Kunstprojekt unter der Schirmherrschaft von Bundestagspräsident a.D. Dr. Wolfgang Thierse ist ein Produkt der Zusammenarbeit von Kirche, engagierten Bürgerinnen und Bürgern in Reinickendorf, geflüchteten Menschen und dem Reinickendorfer Integrationsbeauftragten. Finanziert wird es aus öffentlichen Mitteln und aus Mitteln der Landeskirche Berlin - Brandenburg - schlesische Oberlausitz.

Die Künstler Sofia Camargo und Thomas E. J. Klasen von der Berliner Lichtergalerie haben das Konzept erarbeitet. Berlinerinnen und Berliner, Geflüchtete, Kinder wie Erwachsene, haben in den vergangenen zwei Jahren in Reinickendorf in unzähligen Stunden Laternenkörper gebaut und farblich gestaltet. Hierbei lernten sich ganz unterschiedliche Menschen kennen und schätzen. Es wurden Brücken der Verständigung gebaut. In Berlin sind im Rahmen dieser Initiative schon  an mehreren Orten Laternen als Zeichen für Hoffnung und friedliches Miteinander aufgeleuchtet: In Reinickendorf stellten Flüchtlinge und Berliner Bürgerinnen und Bürger auf dem Gelände der Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik im Jahr 2015 ihre Laternengalerie aus. Außerdem war 2016 die Wanderausstellung "HeimatLos" mit Leuchtkörpern unterwegs. Auch in weiteren evangelischen Kirchengemeinden wurden in den letzten Wochen zusätzliche Laternen von Flüchtlingen und Reinickendorferinnen und Reinickendorfern gestaltet, die in den nächsten Wochen im Bezirk an Christbäumen vor Ort erstrahlen werden.

Dr. Wolfgang Thierse wird zusammen mit dem Bezirksstadtrat für Wirtschaft, Gesundheit, Integration und Soziales, Uwe Brockhausen und dem Pfarrer der Gemeinde Egbert Vogel den Christbaum am Sonntag, dem 27. November 2016, um 16.30 Uhr in der Hoffnungskirchengemeinde, Tile-Brügge-Weg 49, 13509 Berlin, während der Adventsandacht einweihen.

„Denn mit den Mitteln der Kunst ist zusammengeführt was zusammengehört: die Menschen. Ein großer, weithin strahlend leuchtender Christbaum aus hunderten von Laternen ist Symbol für die Vielfalt aller Menschen und ihr friedliches Miteinander. Ein Zeichen der Hoffnung“, so Bezirksstadtrat Uwe Brockhausen.

Begegnungsfest 2016

Am Samstag, 24. September 2016, findet zwischen 13:00 und 17:00 Uhr das große Begegnungsfest in Reinickendorf statt. Auf dem Gelände der ehemaligen Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik (KaBoN), Oranienburger Straße 285, bei Haus 24/25 in Berlin Wittenau treffen sich Reinickendorfer, neue und alte Nachbarn und Menschen, die aus ihrer Heimat geflohen sind oder vertrieben wurden, um sich kennenzulernen, ins Gespräch zu kommen und gemeinsam einen schönen Nachmittag zu verbringen.

Ein buntes Bühnenprogramm, kulinarische Spezialitäten aus verschiedenen Ländern und Regionen, Spielangebote für Familien sowie umfangreiche Informationen der beteiligten Initativen, Vereine und Einrichtungen rund um die Flüchtlingsarbeit in Reinickendorf und verschiedene Angebote bieten ein abwechslungsreiches Programm. Außerdem findet während des Fests auch ein Kleider-Second-Hand-Markt statt, um Kleiderspenden, die nicht gebraucht werden abzugeben und mit dem Geld dringend benötigte Sachen zu finanzieren.

Das Begegnungsfest in Reinickendorf findet dieses Jahr bereits zum 4. Mal statt und trifft immer wieder auf großen Zuspruch und Beteiligung der Reinickendorfer.

Das Fest ist eine Kooperationsveranstaltung von:
Integrationsbeauftragter Reinickendorf, Albatros e. V., AWO Kreisverband Berlin-Mitte e. V., Musikschule Reinickendorf, PRISOD, WiR Netzwerk, Bezirksamt Reinickendorf Jugendamt