150 Sportbegeisterte trafen sich beim Reinickendorfer Refugees-Welcome-Hallencup

(Foto: Henry Mazatis)

Foto: Henry Mazatis

Mit 2:1 Toren siegte die Rentnertruppe im Finale gegen den FC Zülle. Insgesamt traten zehn Teams gegeneinander an und zeigten einmal mehr, welche wichtige Aufgabe der Sport bei der Integration von Flüchtlingen spielen kann.

Wenn es um Integration geht, sind zwei Dinge wichtig,“ eröffnete Bezirksbürgermeister Frank Balzer (CDU) den zweiten Refugees-Welcome-Cup in Reinickendorf: „Erstens die Sprache und zweitens der Sport. Denn nichts verbindet Menschen so schnell wie der gemeinsame Sport.“ Gefolgt wurde er von Bezirksstadtrat Uwe Brockhausen (SPD), der auch dem Netzwerk „Willkommen in Reinickendorf“ ein dickes Lob aussprach: “Das Netzwerk leistet eine hervorragende Arbeit. Dankeschön für ihre Arbeit“ Mittlerweile sind es rund 800 Reinickendorfer und Reinickendorferinnen, die sich regelmäßig beim Netzwerk engagieren und die Treffen besuchen. Katina Schubert und Hakan Tas (Die Linke) schlossen sich mit ihren Worten ihren Vorrednern an und freuten sich über ein „faires und tolles Tunier“, bevor sie sich gemeinsam zum Eröffnungs-VIP-Spiel aufs Feld stellten und selbst zeigten wie Sport und Sportbegeisterung verbindet.

Anschließend folgten 25 aufregende und faire 10-Minuten-Spiele: „Wir haben die 10 fairsten und besten Teams des Sommercups eingeladen am Hallencup teilzunehmen“, erläutert Servan Deniz, der gemeinsam mit Dana Saky den Cup organisiert hat: „Innerhalb von wenigen Tagen waren die Zusagen da. Wir konnten leider nicht noch mehr Teams zulassen, da das die Kapazitäten der Halle nicht zugelassen hätte.“ Im August soll es aber mit dem nächsten Sommercup weitergehen. Die Sieger haben bereits ihre Teilnahme zugesagt: „Aber nach unserem Erfolg, werden wir uns im Sommercup nicht mehr „Rentnertruppe“ sondern „die Krassesten“ nennen“, so Teamkapitän Kaval Yusef. Mal sehen, ob sie diesem Namen dann auch gerecht werden können.