Für Donnerstag, 20.09.18 hat die AfD Reinickendorf zu einem Bürgerdialog eingeladen, der um 18 Uhr in der Bettina-von Arnim-Schule stattfinden soll. Es ist bekannt, dass eine Anzahl Eltern der Schule sowie die Gewerkschaft der Lehrer und andere, auch in der BVV vertretene Parteien, um 17:30 Uhr vor der Schule dagegen protestieren wollen, dass diese Veranstaltung in der Schule stattfindet und dass die AfD mit demagogischen Mitteln dafür wirbt. Das hört sich so an:

   “Viele Einwohner des Märkischen Viertels fühlen sich verunsichert. Gewalttätige Auseinandersetzungen auf der Straße, Drogendealer vor den U-Bahnhöfen; Rattenplagen und Müll kennzeichnen viele Anlagen; der Bezug des neuen MUF durch Asylbewerber wird den Migrationsdruck weiter erhöhen, viele Mitarbeiter in den Schulen und Kitas wissen nicht wie sie damit fertig werden sollen. Die AfD Fraktion ist vor Ort, um mit den Menschen zu sprechen und Besserungen in die Wege zu leiten. Kommen auch Sie mit zum Bürgerdialog am 20.09.18 um 18:00 Uhr in die Bettina-von-Arnim Schule, Senftenberger Ring 49,13435 Berlin.”

 

“Willkommen in Reinickendorf” verwahrt sich gegen die demagogische Stimmungsmache gegen Asylbewerber und deren Gleichsetzung mit Gewalttätern, Drogendealern und Dreckfinken. Dass eine solche Versammlung der AfD Stimmung macht gegen die baldige Eröffnung einer neuen Unterkunft für Geflüchtete und gegen die Geflüchteten selbst scheint gängiges Vorgehen der AfD zu sein. Das ist für gelebte Demokratie und Menschenrechte nicht akzeptabel.

Soviel in aller Kürze dazu von “Willkommen in Reinickendorf”, der zivilgesellschaftlichen Initiative Reinickendorfs, die sich besonders für die gesellschaftliche Integration von Migrantinnen und Migranten einsetzt.